| Syn. |
Oberösterreichischer Brünerling |
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| Eine alte österreichische Sorte, bei uns namentlich im St. Galler Rheintal stark vertreten. Spielarten kommen vor. |
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| Baumeigenschaften: Wüchsig. Treibt spät aus. Blüte gegen Nässe und Frost wenig empfindlich, daher auch in freien, kühleren Lagen bis 800m angebaut. Fruchtbar. Im Alter ausgesprochen krebsanfällig und spitzendürr. Die Früchte hangen fest am Baum. Blüht früh. Pollen schlecht. |
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| Grösse: mittelgross, 70 bis 80 mm breit, 55 bis 60 mm hoch. |
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| Gestalt: breitkugelig, mittelbauchig. Breite, flache, unregelmässige Fleischwülste verlaufen vom Stiel zum Kelch. Um den Stiel herum stärker abgeplattet als die ihm ähnelnde Winterzitrone. Der ebenfalls sehr ähnliche Lunkhofer Stettiner hat kelchseits 5 schmale regelmässige Kanten. |
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| Stielgrube: eng, tief. Die Berostung ist hellbraun, grobschuppig, strahlig auslaufend. Der Stiel ist bis 1,5 cm lang, grauschwarz, kräftig, holzig, knospig, flaumig. |
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| Kelchgrube: mässig weit, seicht, feinrippig, perlig,flaumig. Der Kelch ist mittelgross, geschlossen, an der Basis grün, stark wollig. Die Zipfel sind breit, mittellang, meist plattgedrückt, häufig abgebrochen. |
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| Haut, Färbung: glatt, schwach fettig, mattglänzend. Die Grundfarbe ist grün, später gelbgrün, die Deckfarbe leuchtend rot verwaschen, seltener marmoriert, 0 bis 0.5 , oft durch aufliegende Blätter scharf abgegrenzt. Die Punkte sind klein, dunkel, in der Grundfarbe hellgrün, in der Deckfarbe hell und rot umhöft. |
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| Kelchröhre: dreieckig bis trichterförmig, breit. Die Staubfäden sind im obern Drittel angewachsen. |
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| Kernhaus: gross, kelchwärts, zwiebelförmig. Die Achse ist schmal hohl, ganzspaltig offen. Die Fächer sind breit, kelchwärts gerundet, stark pilzig und flach. |
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| Samen: braun, mittelgross, gegen die Spitze eingeschnürt, häufig taub. |
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| Fleisch, Geschmack: gelblichweiss, fest, grob, ziemlich saftig, süssäuerlich, schwach gewürzt. |
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| Verhalten auf dem Lager: Pflückzeit E 10. Essreife: Ende Dezember bis Mitte März. Schrumpft nicht. Wird im letzten Drittel der Essreife fast regelmässig durch Hautbräune stark verunstaltet. |
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| Qualität: Tafelapfel mittlerer Qualität, transportfähig, gut in Form und Farbe. Als Lagerapfel, weil hautbraun werdend, nicht besonders geschätzt. |
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