| Syn. |
Zuckerpflaume von der Löhr |
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| Soll als Zufallssämling in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts in der Gegend von Oberruntingen, Kanton Bern, entstanden sein. |
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| Fruchtgrösse: Mittel bis klein, 31,4 : 31,0 : 29,7 mm, etwa 20 g. |
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| Gestalt: Kugelig bis kurzoval, Stielgrube seicht, fast rund. Weite, seichte Bauchfurche: Stempelseite abgeflacht, gegen die Bauchseite geneigt. |
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| Haut: Gelblich und rot, leicht bereift, mit grossen umhöften Punkten, nur mässig abziehbar. |
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| Fleisch: Gelbgrün, weich, ziemlich saftig, süss, mit kräftigem Aroma. |
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| Stein: Mittel bis klein, 17,8 : 7,0 : 11,8 mm, löst ziemlich gut. Oval, Spitze gerundet, Oberfläche stumpfnarbig, Ansatz gegen den Rücken geneigt. Wulst mittelbreit, kammförmig, vom Ansatz her drei scharfe Nebenwülste, Rücken- und Seitenfurche deutlich, nicht gezähnt. |
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| Reife: Ende August bis Anfang September, nach Bühler, vor Grosse grüne Reineclaude. |
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| Wuchs: Mittelstark bis stark, aufrecht, gut garniert, bildet viel Fruchtholz. |
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| Krankheiten: Robuster Baum, Früchte sind witterungsstabil. |
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| Blüte und Befruchtung: Blüht mittelfrüh bis mittelspät, teilweise selbstfruchtbar. Befruchter sind Kirkes, Ersinger, Wangenheimer, Reineclaude d'Oullins, Belle de Paris, Mirabelle von Nancy, Hauszwetschge. |
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| Produktionseigenschaften: Ertragseintritt früh, hoher Ertrag, gute Fruchtverteilung. Die Früchte reifen folgeartig. Für Brennerei voll ausreifen lassen, müssen dann mehrfach aufgelesen werden. |
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| Verwendung: Dank hohem Zuckergehalt vorzüglich für die Brennerei geeignet, für bukettreiches Pflümliwasser. |
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