Sommerhonigbirne 

(Alte Sorten)


Syn. Grosse Sommerhonigbirne
Grosse Schöne Jungfernbirne' (Diehl 1805)
Alte Birnensorte, deren Herkunft nicht klar ist. Von Mayer in der "Pomona Franconica" (1776 bis 1801) erwähnt. Wurde früher empfohlen, weil sie auch auf Hochstämmen schöne Früchte liefert.
Verwechslung: es gibt verschiedene 'Honig-' und auch 'Jungfernbirnen'.
Ernte und Genussreife: Ende August, 14 Tage haltbar Verwendung: Tafel- und Dörrbirne
Frucht: mittelgross bis gross, mittel- bis kelchbauchig mit starkem, hellgrünem Stiel, am Anfang immer fleischig. Kräftiger, hornartiger, offener Kelch. Glatte, glänzende Schale, gelbgrün, auf der Sonnenseite rot. Charakteristisch die vielen hellbraunen Punkte, die auf der Sonnenseite rot umhört sind. Weisses, leicht brüchiges Fruchtfleisch, süss weinsäuerlich mit Muskatellergeschmack, - ähnlich dem der 'Bestebirne'. Wenige, gut ausgebildete Kerne, klein und schwarz.
Baum: wird gross und hat langes, dünnes, hängendes Fruchtholz. Jahrestriebe lang und dünn, mit vielen kleinen Punkten besetzt. Kleine, dunkelgrüne Blätter auf dünnem und langem Stiel
Besondere Merkmale: Viele hellbraune Punkte auf der Schale, auf der Sonnenseite rot umhört. Dünnes, hängendes Fruchtholz.

Dr. Walter Hartmann, Universität Hohenheim, Foto: Hepperle (Bildquelle: Pomona Franconica, 1801), Obst und Garten 9/2001
Lagerbedingungen: Angaben von Dr. Höhn und Franz Gasser, Eidg. Forschungsanstalt Wädenswil, ohne jede Gewähr für Richtigkeit und Haftung.

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