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Gemeine Pfundbirne |
(Alte Sorten) |
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| Bei Pfundbirnen handelt es sich um eine alte Sortengruppe, die bei verschiedenen Pomologen eine eigene Familie im pomologischen System bildet. Bauhinus beschrieb schon 1598 eine 'Pfundischbirne' in Bad Boll bei Göppingen. |
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| Als Pfundbirnen (Pfundsbirnen) werden verschiedene grossfruchtige Birnen bezeichnet. Meist sind es Koch- oder Wirtschaftsbirnen. Die Sortenbezeichnung wird oft nicht einheitlich verwendet, so dass eine Abgrenzung sehr schwer ist. Schon die alten Pomologen hatten damit ihre Probleme, wie Jahn im "Illustrierten Handbuch der Obstkunde" (1860 bis 1875) schreibt. Der Arbeitskreis Streuobst hat es sich zur Aufgabe gemacht, die verschiedenen Pfundbirnen zu sammeln und einzuordnen. |
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| Reife und Haltbarkeit: Mitte Oktober, haltbar bis Mitte November |
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| Verwendung: Koch- und Mostbirne |
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| Frucht: extrem gross, länglich, dick, mittelbauchig (L = 90 bis 110 mm, B = 70 bis 90mm, 150 bis 330g schwer). Sehr tiefe und enge Kelchgrube sowie langer, holziger Stiel |
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| Schale: gelbgrün bis gelblich mit orangerotem Anflug auf der Sonnenseite |
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| Fleisch: etwas grobzellig und äusserst saftig, weinsäuerlich und kaum herb. Enthält sehr grosse, schmale Samen, die meist unvollkommen sind |
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| Baum: mittelgrosse, hohe Krone mit eichenartigen Ästen. Sehr grosse und dicke Blätter. |
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| Dr. Walter Hartmann,
Universität Hohenheim,
Fotos: Hartmann,
Obst und Garten 2/2001 |
| Lagerbedingungen: Angaben von Dr. Höhn und Franz Gasser, Eidg. Forschungsanstalt Wädenswil, ohne jede Gewähr für Richtigkeit und Haftung. |
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| © 1999-2011, |
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Last Revision:
28. November 2011 |
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