| Sämling unbekannter Abstammung aus Ungarn. 1870 von Späth in Deutschland in den Handel gebracht |
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| Eine der spätesten Pflaumensorten. Die Reife erfolgt noch nach der Hauszwetschge. Um eine vollständige Ausreife zu gewährleisten, sollte der Anbau in wärmeren Lagen mit langer Vegetationszeit erfolgen. |
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| Baum: stark wachsend, mit ziemlich steil stehenden Gerüstästen, Wuchsform aufrecht bis breitwüchsig, Krone mittel bis dicht |
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| Blüte: mittel bis spät, selbstfruchtbar |
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| Reife: spät bis sehr spät (Ende September) |
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| Ertrag: mittel bis hoch, setzt früh ein, ist unregelmässig und damit nicht immer befriedigend |
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| Frucht: gross, rundlich, mit zwei ungleich grossen Hälften, Fruchtfarbe dunkelviolett mit einer mittelstarken Bereifung, Fruchtfleisch gelbgrün und mittelfest, Saftgehalt mittelhoch. Die Steine lösen nur mässig vom Fruchtfleisch (abhängig von dem Reifezustand). Der Geschmack ist bei voller Ausreife gut, süss mit feiner Säure, würzig. Die Transportfähigkeit ist gut. Geeignet für Frischverzehr und Verarbeitung (Konserven, Mus). |
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| Scharka: Früchte sehr wenig anfällig (keine Symptome); schwache Blattsymptome |
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| Andere Krankheiten und Schädlinge: sehr widerstandsfähig gegen Fruchtfäulen |
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