
 |
 |
Gelbmöstler |
(Alte Sorten) |
|
| Syn. |
Gelmöstler |
|
| Vermutlich aus Bernhardzell, Kanton St. Gallen stammend, etwa seit 1800 stärker verbreitet. |
|
 |
|
|
| Fruchtgrösse: Klein bis mittel, 45-60 mm breit, 45-60 mm hoch. |
|
| Gestalt: Flachkugelig, mittelbauchig, kelchwärts abgeflacht, stielwärts verjüngt. Stielgrube eng, flach. Kelchgrube mittelweit, seicht, geperlt, Kelch gross, halboffen. |
|
| Haut: Ziemlich glatt, wird leicht wachsig, grüngelb bis goldgelb, sonnseits zart rotbraun, Lentizellen zahlreich, scharf umgrenzt, um den Stiel und kelchseits teils berostet. |
|
| Stiel: Lang, mitteldick, holzig, gerade. |
|
| Kernhaus: Mittelgross, breitspindelförmig, hohlachsig, mit anliegenden Fächern und nur wenig Samen. |
|
| Fleisch: Gelblich, grobkörnig, fest, würzig, mit viel Säure und herb. |
|
| Ernte und Verarbeitung: Um Mitte bis Ende September, soll nicht zu früh verarbeitet werden, weil sonst die Säfte zu gerbstoffreich werden. |
|
| Wuchs: Stark, bildet grosse pyramidale Krone, recht verzweigt, Blatt mittelgross. |
|
| Krankheiten: Robust, wenig Anfälligkeiten. |
|
| Blüte und Befruchtung: Blüht mittelfrüh, triploid, Pollen schlecht. Befruchter sind Fischbächler, Herbstlängler, Egnacher Mostbirne, Thirriot, Williams. Bildet auch samenlose Früchte. |
|
| Produktionseigenschaften: Ertragseintritt mittelfrüh, bringt gute Erträge, nur auf Sämlingsunterlage und als Hochstamm zu erziehen, anpassungsfähig an verschiedene Standorte. |
|
| Verwendung: Ertragreiche und qualitativ wertvolle Mostbirne der mittleren Reifezeit. |
|
|
|
| Bild und Text: "Obstsorten". Landwirtschaftliche Lehrmittelzentrale, Zollikhofen. |
| Lagerbedingungen: Angaben von Dr. Höhn und Franz Gasser, Eidg. Forschungsanstalt Wädenswil, ohne jede Gewähr für Richtigkeit und Haftung. |
|
Unter der Rubrik
Produkte erhalten Sie mehr Informationen über diese und weitere 242 Birnensorten
|
|
| © 1999-2011, |
 |
Last Revision:
28. November 2011 |
|
|

 |