| Syn. |
EFA - Blauacher |
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| Abstammung unbekannt, 1968 in der Mostapfelanlage von B. Vonderwahl in Landschlacht, Thurgau, gefunden; aus den Anbau- und Verwertungsversuchen der Eidg. Forschungsanstalt Wädenswil als wertvolle Form der Blauacher oder Blauäpfel hervorgegangen. |
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| Grösse: Mittel bis gross, 70-87 mm breit, 65-75 mm hoch. |
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| Gestalt: Unregelmässig, kugelig bis hochgebaut, meist mittelbauchig, mit breiten Rippen. Stielgrube mitteltief, oft durch Wülste verengt. Kelchgrube ziemlich eng, mitteltief, mit wulstigen Rippen, Kelch geschlossen. |
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| Haut: Glatt, wird fettig, gelblichgrün, zu 3/4 dunkelblaurot geflammt bis verwaschen, Lentizellen spärlich, in der Deckfarbe hell. |
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| Stiel: Kurz, mitteldick, holzig. |
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| Kernhaus: Mittelgross, herzförmig, leicht kelchwärts, Fächer spaltig zur hohlen Achse geöffnet, weissfaserig, mit wenigen und meist tauben Samen. |
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| Fleisch: Grünlichweiss, fest, knackend, saftig, mit ziemlich Zucker und Säure, etwas herb, mildes Aroma. |
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| Ernte und Verarbeitung: In der Ostschweiz Ende September ernte- und verarbeitungsreif. |
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| Wuchs: Mittel bis stark, bildet etwas sparrige, lichte Krone mit langen, kräftigen Trieben, spurartig garniert, tragende Fruchtäste hängend, trägt auch am einjährigen Holz, Blatt ziemlich gross, dunkelgrün. |
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| Krankheiten: Wenig anfällig für Schorf, leicht mehltauanfällig. |
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| Blüte und Befruchtung: Blüht mittelspät, triploid, Pollen schlecht. Befruchter sind Liberty, James Grieve, Mclntosh, Spartan, Thurgauer Weinapfel. |
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| Produktionseigenschaften: Ertragseintritt früh, bringt gute und regelmässige Erträge, Früchte hängen einzeln, keine Ausdünnung notwendig, gute Blütenknospenbildung, lange Triebe tragen lassen, wenig Schnittaufwand erforderlich, robuster Baum. |
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| Verwendung: Wertvolle Mostapfelsorte mit besseren Anbau- und Verwertungseigenschaften als die früher bekannten «Spezialmostäpfel». Günstige Reifezeit Ende September. |
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