| Züchtung der Eidg. Forschungsanstalt Wädenswil im Jahr 1956. Seit 1968 in Vermehrung. |
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| Grösse: Mittel bis gross, 20,3 : 21,3 : 19,9 mm. Fruchtgewicht 4,9-5.4 g. |
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| Gestalt: Oval, unregelmässig, von der Bauchseite leicht zusammengedrückt. Stielseite mit weiter, tiefer Stielgrube. Bauchseite von der Mitte nach unten und oben abgeflacht. Rückenseite mit schwacher Furche. Stempelseite gestutzt. Stempelpunkt in weitem, mitteltiefem Grübchen. |
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| Haut: Braunschwarz bis schwarz, mit unruhigem, mittelstarkem Glanz, mässig regenempfindlich. |
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| Stiel: Mittel bis lang, 51-56 mm, dünn, haftet fest, reisst nicht auf und blutet wenig. |
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| Fleisch: Fest, saftig, mit viel Zucker und erfrischender Säure, kräftiges, harmonisches Aroma. Saft dunkel gefärbt. |
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| Stein: Mittelgross, 10,8 : 6,4 : 8,6 mm, löst mässig. Oval bis eiförmig, mit hakigem Spitzchen und rauer Oberfläche. |
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| Reifezeit: 4. Kirschenwoche, in der Mitte zwischen Alfa und Basler Adler. |
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| Wuchs: Mittelstark, halbaufrecht, mit mässiger Fruchtholzbildung und genügender Garnierung, lichte Belaubung. |
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| Krankheiten: Mässig rötelanfällig, neigt zu Harzfluss, anfällig für Bakterienbrand. Nach Regenperioden neigen knapp reife Früchte zum Schrumpfen, Neigung zu Bitterfäule, Monilia und zum Aufspringen. |
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| Blüte und Befruchtung: Blütezeit früh. Befruchter sind Alfa, Delta, Magda, Basler Langstieler, Hudson, Gamma. Intersteril mit Schumacher, Basler Adler. Heidegger, Schauenburger. |
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| Produktionseigenschaften: Ertragseintritt mittelfrüh, bringt regelmässige, mittlere Erträge. Früchte hängen wenig in den Blättern, oft trupplig an Buketttrieben, gute Pflückbarkeit. Bei Erziehung in Heckenform sorgfältige Schnitt- und Bindearbeit notwendig. Auch für den Liebhaberobstbau geeignet. Ernte oft gefährdet durch Niederschläge. |
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| Verwendung: Wertvolle, geschmacklich sehr gute Tafelkirsche, die in der Versorgungslücke zwischen den frühen und den mittelfrühen Sorten reift Geht gut im Privatverkauf. Auch zur Saftbereitung geeignet. |
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