| Syn. |
Im Mittelland Rigikirsche genannt |
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| Angestammte Hauptsorte der Innerschweiz, wurde auch im Mittelland verbreitet. |
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| Grösse: Klein, 16,3 : 18,3: 16,2 mm. Fruchtgewicht 3,3-3,8 g. |
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| Gestalt: Kurzoval bis kugelig, namentlich von der Bauchseite zusammengedrückt. Stielseite gerundet. Stielgrube eng, mitteltief. Bauchseite flach gewölbt. Rückenseite regelmässig gewölbt. Stempelseite abgerundet, Stempelpunkt in sehr seichtem Grübchen. |
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| Haut: Tiefschwarz, mit starkem Glanz, widerstandsfähig gegen Regen. |
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| Stiel: Mittellang, 43-48 mm, kräftig, oft gerötet; haftet mittel, reisst etwas auf und blutet mässig. |
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| Fleisch: Weich, saftig, mit reichlich Zucker und milder Säure, teils leicht bitter, Geschmack insgesamt süsslich. Saft ziemlich dunkel gefärbt. |
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| Stein: Klein bis mittelgross, 9,4 : 6,5 : 8,2 mm, löst mässig gut. Oval, ohne Spitzchen, Oberfläche glatt. |
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| Reifezeit: 5. bis 6. Kirschenwoche, kurz vor bis mit Basler Langstieler. |
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| Wuchs: Mittel bis stark, halbausgebreitet, bildet viel Fruchtholz, eher dünn verzweigt, gut garniert, Blattwerk schmal, an den jungen Triebspitzen charakteristische Panaschierung der Blätter. |
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| Krankheiten: Mässig rötelanfällig, kein Harzfluss, sehr wenig anfällig für Bakterienbrand, wenig schrotschussanfällig. Früchte werden selten von Fäulnis befallen. |
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| Blüte und Befruchtung: Blütezeit spät. Befruchter sind Weisse Herzkirsche, Hedelfinger, Schauenburger, Späte Holinger, Sauerhäner, Webers Sämling, Mischler. Intersteril mit Rote Lauber. |
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| Produktionseigenschaften: Ertragseintritt eher spät, Produktionsleistung gering. Wegen der späten Blüte auf geeignete Pollenspender achten. Früchte hängen locker, nicht in den Blättern, Pflückleistung nur bei starkem Behang genügend. Robuste Baumeigenschaften. Gedeiht auch in Höhen- und Grenzlagen. |
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| Verwendung: Hochwertige Brennkirsche. Bedingt geeignet für die Saftbereitung. Als Tafel- und Konservenkirsche nur für die Selbstversorgung brauchbar. |
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