| Züchtung der Eidg. Forschungsanstalt Wädenswil. 1956 aus der Kreuzung von Basler Adler x Zweitfrühe entstanden, seit 1975 in Vermehrung. |
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| Grösse: Gross, 19,3 : 21,4 : 19,9 mm, Fruchtgewicht 5,1-5,6 g. |
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| Gestalt: Herzförmig, vom Bauch leicht zusammengedrückt. Stielseite mittelbreit. Stielgrube mittelweit, tief. Bauchseite breit gewölbt. Rückenseite kugelig gewölbt. Stempelseite gerundet. Stempelpunkt in engem, deutlichem Grübchen. |
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| Haut: Tiefschwarz mit starkem, schönem Glanz, wenig regenempfindlich. |
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| Stiel: Lang, 55-60 mm, dünn, haftet mittelstark, löst sauber und blutet kaum. |
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| Fleisch: Weich bis mittelfest, saftig, mit viel Zucker, angenehmer Säure und kräftigem, harmonischem Aroma. Saft dunkel gefärbt. |
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| Stein: Mittelgross, 9,8 : 6.8 : 8.8 mm, löst ziemlich gut. Kurzoval, meist ohne Spitzchen. Seitenwülste deutlich gebogen, gegen unten scharf. |
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| Reifezeit: 3. Kirschenwoche, kurz nach Alfa. |
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| Wuchs: Mittelstark, halbausgebreitet, genügend verzweigt, gute Garnierung, kräftiges Blattwerk. |
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| Krankheiten: Wenig Rötelbefall, neigt zu Bitterfäule und Harzfluss, im Infektionstest anfällig für Bakterienbrand. Am Baum wenig Moniliabefall der Früchte. |
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| Blüte und Befruchtung: Blütezeit früh. Befruchter sind Alfa, Beta, Magda, Basler Adler, Heidegger, Basler Langstieler, Schauenburger, Gamma. |
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| Produktionseigenschaften: Ertragseintritt mittelfrüh, Ertragsleistung gut. Früchte hängen in Truppeln und stark in den Blättern, daher mit Stiel schlecht, ohne Stiel jedoch sehr gut pflückbar. Lässt sich auch in Heckenform erziehen. |
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| Verwendung: Gute Konservenkirsche, früher reif als andere Konservensorten. Auch als Brennkirsche und für die Saftbereitung geeignet. Für den Selbstversorger als Tafelkirsche brauchbar. |
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