| Als ähnliche Namen werden u. a. '(Grosser) Rheinischer Bohnapfel', 'Grosser Bohnapfel'., Tomme Bohn' und 'Weisser Bohnapfel' verwendet. |
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| Schüttelreife: Ende Oktober bis Anfang November. |
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| Verwertungsreife: Nach kurzer Zwischenlagerung von November bis März. |
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| Abstammung und Herkunft: Nach der Überlieferung soll 'Bohnapfel' ans dem Neuwieder Becken (Mittelrhein) stammen und dort schon vor 1800 im Anbau gewesen sein. |
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| Polleneigenschaften: Schlecht (triploid). |
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| Standortansprüche: Eine an Klima und Boden anpassungsfähige Sorte. Nutzbar sind also auch ausgesprochene Höhenlagen dort kann allerdings nach starkem Behang und/oder mangelhafter Pflege die Fruchtgrösse erheblich beeinträchtigt sein. Abgeschwächt trifft dieses Risiko aber auch für w4rmere Standorte zu. Auf nassen, schlecht durchlüfteten wie auch auf zu trockenen Böden ist der Wuchs gehemmt und die Kondition der Bäume herabgesetzt. Beides erhöht die Anfälligkeit für Krankheiten und hat ungünstige Folgen für das Fruchtwachstum. Vorteilhaft sind die Frosthärte von Holz und Blüten sowie die sehr gute Windfestigkeit der Früchte. |
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| Baum: Trotz des anfänglich nur mittelstarken Wuchses bilden sich später grosse und kugelige Kronen, die infolge der kräftigen Triebbildung (zahlreiche kurze bis mittellange Triebe) meist auch ziemlich dicht sind. Sorteneigentümlich ist die Gleichrangigkeit von Mitteltrieb und Seitenästen. Diese natürliche Kronenform verlangt nur regelmässiges Auslichten, selten eine Verjüngung. Bevorzugte Blütensorte sind die 1- und 2jährigen Langtriebe, die achselständig bzw. an den 1jährigen Kurztrieben endständig blühen. An Pflege wenig anspruchsvoll, doch etwas schorfanfällig. |
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| Fruchtgrösse und Form: Mittelgross bis klein; fassförmig und betont mittelbauchig, d. b. zum Stiel wie zum Kelch hin fliehend, sonst ziemlich gleichmässig. |
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| Farbe und Beschaffenheit der Schale: : Grün bis grünlichgelb, sonnenseits (1/2 bis 1/3) stumpf dunkelbraunrot bis dunkelbläulichrot (beduftet), wenig freundlich; glatt, leicht wachsig, neigt zu netzartigen Berostungen, die rau und welkeempfindlich sind, Lentizellen auf Deckfarbe als helle Punkte, auf Grundfarbe als Roststernchen; hart. |
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| Kelch: Mittelgross, mitteltief, ziemlich geschlossen, Blättchen durch breite Zwischenräume getrennt. |
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| Kelchgrube: Eng, wenig eingetieft, verschiedentlich netzartig bis feinrissig berostet, Rand mit kleinem Durchmesser. |
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| Stiel: Kurz bis mittellang, mitteldick bis dick, vereinzelt SchnabeIbildungen. |
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| Stielgrube: Klein, ziemlich flach, in der Regel berostet, aber mit unterschiedlicher Struktur, Stielpartie kleinräumig. |
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| Kernhaus: Gross bis mittelgross; schmale und geschlossene Samenfächer, kreisförmig, hohlachsig; Kerne nach Form und Zahl unregelmässig von Frucht zu Frucht. |
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| Fruchtfleisch: Grünlichweiss bis cremefarben; anfänglich sehr hart und fest, später saftig bis leicht mürbe. |
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| Geschmack: Wässrig-säuerlich bis schwachsüsslich, ohne Aroma. |
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| Anbau und Markt: Bei spät einsetzender Fruchtbarkeit sind die Baumerträge im Vollertragsalter sehr hoch, neigen jedoch zu starkem Alternieren. Diese ungünstige Eigenschaft vermindert ihren Wert als Mostapfelsorte, zu welcher sie aufgrund der langen Haltbarkeit, der guten Transportfähigkeit und der hohen Saftausbeute sonst gut geeignet ist. Luftfeuchte Lagerräume fördern das Auftreten von Schalenbräune. Dank der auch nach der Verarbeitung weissen Fruchtfarbe ist 'Bohnapfel' auch als Koch- und Konservenapfel begehrt. |
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| Typen: Von 'Bohnapfel' sind keine Typen bekannt. |
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