| Schüttelreife: Anfang bis Mitte Oktober. |
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| Verwertungsreife: Nach dem Schütteln bis Ende November. |
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| Polleneigenschaften: Unbekannt |
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| Standortansprüche: Eine an Klima und Boden wenig anspruchsvolle Sorte. Doch die für hohe Erntemengen erforderliche Fruchtgrösse sowie die für eine gute Saftqualität notwendigen Zucker- und Säuregehalte werden langfristig nur auf leistungsfähigen Standorten erzielt. Hierzu ist neben einem nicht zu kühlen Klima ein fruchtbarer Boden mit möglichst wenig gestörter Wasserversorgung und mit guter Durchlüftung ebenso Voraussetzung wie eine höchstens mittelmässig spätfrostgefährdete Lage. Es ist anzunehmen, dass die Empfindlichkeit des Holzes gegenüber Frost gering ist. |
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| Baum: Der Wuchs ist stark bis mittelstark, anfänglich auch sparrig und steil aufrecht. Sortentypisch sind lange, dünne Triebe, die nach dem etwas spät einsetzenden Fruchten zu einer überhängenden Kronenform beitragen. Das Fruchtholz ist entsprechend schwach, aber reichlich verzweigt. Wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge. |
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| Fruchtgrösse und Form: Klein bis allenfalls mittelgross; mittelbauchig, stumpfkegelig, regelmässig rund. |
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| Farbe und Beschaffenheit der Schale: bis gelblich, sonnenseits gestreift bis verwaschen kräftig bräunlichdunkelrot (nicht leuchtend, eher stumpf!); glatt, Lentizellen als sehr feine und helle (Deckfarbe) bzw. dunkle (Grundfarbe) Pünktchen kaum sichtbar, ohne Berostungen. |
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| Kelch: Klein, geschlossen, mitteltief. |
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| Kelchgrube: Flach, ziemlich eng und unregelmässig feinhöckerig. |
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| Stiel: Lang und dünn. |
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| Stielgrube: Eng und klein, Grund feinschuppig berostet, verschiedentlich über den Rand hinausreichend. |
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| Kernhaus: Im Verhältnis zum Fruchtvolumen gross; keulenförmig, gleichmässig ausgebildete Kammern; zahlreiche, tropfenförmige und dunkelbraune Samen. |
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| Fruchtfleisch: Grünlichweiss; saftig, knackend, Struktur kurz, feinzellig und mit Tendenz zu zäh. |
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| Geschmack: Fruchtig-säuerlich mit mässigem Aroma. |
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| Anbau und Markt: Trotz des verzögerten Ertragsbeginns, der durch den steilen Wuchs mitverursacht sein dürfte, kann die Fruchtbarkeit als hoch eingestuft werden. Allerdings soll die Neigung zum Alternieren nicht gerade gering sein. In der Anbautechnik und bei der Pflege muss dieser nachteiligen Eigenschaft entgegengewirkt werden. Die Qualität des Saftes ist dank des Zucker-Säure-Verhältnisses von 14:1 gut, und auch die Saftausbeute soll überdurchschnittlich hoch sein. |
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| Typen: Von 'Börtlinger Weinapfel' sind keine Typen bekannt. |
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