Nabella 


Durch Selbstung der Sorte 'Schattenmorelle' im Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung, Köln, 1954 entstanden, seit 1969 im Handel
Ertragreiche Sorte, die besonders für die Verarbeitung (Saftherstellung) geeignet ist.
Baum: mittelstark wachsend, Wuchsform aufrecht bis breitwüchsig, Krone mitteldicht
Blüte: mittelfrüh, selbstfruchtbar
Reife: mittelfrüh (6. Kirschwoche)
Ertrag: hoch
Frucht: mittelgross, flachrund, Behang überwiegend einzeln, selten in Büscheln, Fruchtfarbe rot, Fruchtfleisch weich bis mittelfest, rosafarben, Saftgehalt sehr hoch. Die Steine lösen gut vom Fruchtfleisch. Der Geschmack ist sauer.
Krankheiten und Schädlinge: anfällig für Spitzendürre, Schrotschuss- und Sprühfleckenkrankheit

Bild und Text: "Beschreibende Sortenliste, Steinobst 1997". Deutsches Bundessortenamt. Mit dessen Bewilligung für Veröffentlichung.

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