Cerella 


Durch Selbstung der Sorte 'Schattenmorelle' im Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung, Köln, 1954 entstanden, seit 1968 im Handel
Ertragreiche Sorte, die weniger sauer ist als andere Sorten, gut zur Saftherstellung geeignet.
Baum: schwach bis mittelstark wachsend, Wuchsform aufrecht bis breitwüchsig, Krone mittel bis dicht. Auffällig ist die grosse Anzahl der Lentizellen an einjährigen Trieben.
Blüte: mittelfrüh, selbstfruchtbar
Reife: mittel bis spät (7. Kirschwoche)
Ertrag: hoch
Frucht: mittelgross, flachrund, Fruchtfarbe rot, Fruchtfleisch weich, Saftgehalt hoch. Die Steine lösen gut vom Fruchtfleisch. Der Geschmack ist etwas weniger sauer als bei der 'Schattenmorelle'.

Bild und Text: "Beschreibende Sortenliste, Steinobst 1997". Deutsches Bundessortenamt. Mit dessen Bewilligung für Veröffentlichung.

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