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| Deutschland |
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| Die Sorte 'Habella' steht unter der Nr. 4515 im Versuchsanbau und wird eine Woche nach der 'Hauszwetsche' reif. Sie hat aber ein sehr langes Erntefenster, bedingt durch ihre Fruchtstabilität und die hohe innere Qualität. In Hohenheim wurde sie in den Jahren 1998 bis 2004 zwischen dem 2. und dem 22. September gepflückt.
Die länglich ovalen, dunkelblauen Früchte sind stark bereift. Bei einem durchschnittlichen Fruchtgewicht von 34 g in den Jahren 1998 bis 2004 kann die Frucht als mittelgross eingestuft werden. Das Fruchtfleisch ist fest und löst gut vom Stein. Der Zuckergehalt der Früchte ist sehr hoch. Im 7-jährigen Untersuchungsbereich wurden in Hohenheim zwischen 18,7-22,7 % Brix (80 und 98 ° Oechsle) gemessen. Im Durchschnitt waren es 20,9 % Brix (90 ° Oechsle). Im Jahr 2003 lagen die Werte der einzelnen Versuchsstandorte bei Vollreife zwischen 22,2 und 23,2 % Brix (96 und 100 ° Oechsle). Neben dem hohen Zuckergehalt haben die Früchte auch hohe Säurewerte. Beides zusammen ergibt einen hervorragenden Geschmack.
Die selbstfertile Sorte bringt hohe, regelmässige Erträge, die in Hohenheim im 7-jährigen Schnitt zwischen den Boniturnoten 6 und 8 lagen. Die Sorte hat einen flachen Astabgang und kommt sehr früh in Ertrag. In Weinsberg wurden im Jahr nach der Pflanzung 8,3 kg pro Baum geerntet. In Bavendorf waren es im zweiten Jahr zwischen 12 und 13 kg. Die Sorte hat ein gesundes, dunkelgrünes Blatt und ist wenig scharkaanfällig, sollte aber nicht in extremen Befallslagen gepflanzt werden. |
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| Bild und Text: Obstbau 3/2005 |
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| © 1999-2011, |
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Last Revision:
28. November 2011 |
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