Holsteiner Cox 

(Alte Sorten)


Mutanten:  Roter Holsteiner Cox Ehlers
Roter Holsteiner Cox Voelkers
Um 1920 von Vahldik in Eutin, Schleswig-Holstein, als Zufallssämling aus freier Abblüte der Sorte 'Cox Orangenrenette' entdeckt
Herbstsorte mit grosser regionaler Bedeutung vor allem im norddeutschen Raum, zeichnet sich durch grosse, aromatische Früchte aus.
Wuchs: mittel bis stark, breit, dicktriebig, mittelstark verzweigt, Entwicklung der Mitte schwach, Triebe stark behaart
Blüte: mittel bis spät, mittel frostempfindlich, mittel bis lang andauernd, regelmässig hoher Blütenbesatz, triploid, daher als Befruchtersorte ungeeignet
Pflückreife: Mitte September, folgernd, gut pflückbar, wenig druckempfindlich
Genussreife: Oktober bis Dezember
Ertrag: mittel bis hoch, regelmässig, mittelfrüh einsetzend
Frucht: gross, flach gebaut, stiel- bis mittelbauchig, wenig gerippt, flache, weite Kelchgrube mit grossem, offenem Kelch; Fruchtschale grünlichgelb mit 20 bis 50 % hellrot geflammter Deckfarbe, an der Stielgrube teilweise, an der Kelchgrube fast immer stark berostet und rissig', Fruchtfleisch cremefarben bis gelblich, weich bis mittelfest, saftig, grobzellig, säuerlich, aromatisch
Lagereignung: gekühlt bis Januar, CA-Lager bis Februar, neigt bei später Ernte zu Fleischbräune
Krankheiten und Schädlinge: mittel schorf- und mehltauanfällig, neigt zu Stippe, Glasigkeit und Rissigkeit, Feuerbrand, Krebs

Bild und Text: "Beschreibende Sortenliste, Kernobst". Deutsches Bundessortenamt. Mit dessen Bewilligung für Veröffentlichung.

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